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[Monatsstatistik] Juni!

Sonntag, Juli 1

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In diesem Monat komme ich auf neun gelesene Bücher, yuche!

  • Louis Sachar - Holes (152 Seiten)
  • Ursula Poznanski - Erebos (486 Seiten)
Damit komme ich insgesamt auf 3453 Seiten. :) Mehr, als bisher. Einige wirklich wundervolle Bücher waren dabei, allerdings auch ein paar nicht so berauschende. Mein persönliches Hightlight war Erebos, obwohl auch einige andere Bücher wundervoll genug waren um diesen "Titel" zu erhalten.

Zum Schluss wäre noch hinzuzufügen, das ich die nächsten zwei Wochen im Urlaub bin - und dann nach einer Woche in Deutschland erneut - weswegen Rezensionen nur sehr unregelmäßig erscheinen werden und dann sehr wahrscheinlich erst einmal nicht in die Listen (Gelesen, Rezensionen, Challenges, Tags) aufgenommen werden, bis ich wieder da bin. Rezensionen für diese zwei Wochen sind bereits getippt und werden im Laufe der zwei Wochen erscheinen.

Für Challenges habe ich diesen Monat nur ein einziges Buch gelesen: Tintenherz für die Wälzer-Challenge. Ob noch irgendetwas der Themen-Challenge hinzugefügt wird, schaue ich, wenn ich wieder da bin.

Und weil MixPod wieder einmal spinnt wird auch in diesem Monat die Playlist ausfallen.

Erebos.

Samstag, Juni 9

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Nick nutzte den Stimmungsumschwung seines Freundes für eine letzte Frage. "Ist dir das Spiel eigentlich schon einmal abgestürzt?"
Nun lachte Colin. "Abgestürzt? Nein. Aber ich weiß, was du meinst." Er senkte die Stimme, als befürchtete er, jemand könnte mithören. "Manchmal ... will es einfach nicht. Es wartet. Es prüft dich. Weißt du was, Nick? Manchmal glaube ich es lebt."

In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht - Erebos. Wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer alleine spielen. Und wer gegen die Regeln verstößt oder die Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Erebos lässt Fiktion und Wirklichkeit auf irritierende Weise verschwimmen: Die Aufgaben, die das Spiel stellt, müssen in der realen Welt ausgeführt werden. Auch Nick ist süchtig nach Erebos - bis das Spiel ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen ...

(Zitate: Seite 89 und Klappentext | Cover: goodreads.com)

Nachdem mir Saeculum ziemlich gut gefallen hatte, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich auch zu Poznanskis erstem Roman greifen würde. Allerdings hat es mehrere Anläufe gedauert, bis ich es über das erste Kapitel hinausgeschafft habe, nachdem dies aber der Fall war, konnte ich mich von den Seiten gar nicht mehr lösen. Oftmals habe ich über 100 Seiten am Stück gelesen und nur pausiert, wenn es unvermeidlich war. Die Autorin schafft es mit ihrem einfachen, aber sehr atmosphärischen Stil, von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln.

Nick, ein ganz normaler Schüler, ist den Geschehnissen an seiner Schule zuerst skeptisch gegenüber eingestellt. Schüler sehen völlig übermüdet aus, sind in sich gekehrt oder fehlen ganz - und das alles wegen Erebos. Schließlich wird er aber von der Neugier gepackt und beginnt selbst dieses ominöse Spiel zu spielen. Als Leser ist man praktisch dabei, wie Nick nach und nach die Welt von Erebos erkundet und immer tiefer in den Sog des Spieles eintaucht. Etwas, das sich direkt auf mich übertragen hat - ich war wie gefesselt von den Dingen, die sich in und um Erebos abgespielt haben und wollte immer mehr darüber lesen, so wie Nick immer weiter spielen wollte. Etwas, dass mich ein bisschen an die kurzen Kapitel aus Crank und den Gedanken dahinter erinnert hat.

Auch in Saeculum verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, etwas, dass der Autorin in beiden Romanen meisterhaft gelingt. Die scheinbar sinnlosen Aufträge, die Nick im realen London ausführen muss, führen dazu, dass Erebos auch abseits des Computers einen Teil seines Lebens einnimmt und auch mich immer tiefer in das Geschehen hineingezogen hat. Nach kurzer Zeit ist Nick so von diesem Spiel gefesselt, dass sogar die Perpektive wechselt, aus der die Geschehnisse beschrieben werden. Nicht mehr Nick, sondern Sarius - Nick's Dunkelelf in dem Spiel - erlebt seine Abenteuer in Erebos und scheint zu einer wirklichen Figur zu werden, die Emotionen und kluges Denken aufzuweisen scheint.

Der Bote, der in dem Spiel eine elementare Rolle spielt, hat mich jedes mal ziemlich beunruhigt zurück gelassen, wenn er einen seiner kleinen Auftritte hatte. Alleine die Beschreibung seiner gelben Augen ist schon unangenehm, aber seine scheinbare Allwissenheit empfand ich als absolut beängstigend. Er taucht meist auf, wenn eine Schlacht geschlagen ist, um die Kämpfer zu belohnen oder die schwer verletzten zu retten. Er ist es, der die Aufgaben stellt, die in der Realität ausgeführt werden müssen, um einen Level aufzusteigen. Diese gruselige, ziemlich undurchschaubare Figur hat Poznanski meiner Meinung nach perfekt aus- und eingearbeitet, denn der Bote macht einen gewissen Teil der Spannung von Erebos aus.

Zu guter letzt wäre da natürlich noch das Ende. An vielen Stellen als einziges Manko des Romans genannt fand ich gerade diesen Teil genial! Es behandelt ein Thema, das mich sowieso fasziniert und das meiner Meinung nach viel zu selten - und wenn dann völlig schwachsinnig - in Büchern behandelt wird. In Erebos stellt es allerdings die einzige plausible Lösung da, auch wenn es einigen Leuten nicht gefallenn dürfte. Kurzgesagt lässt sich nur sagen, dass der der Satz aus dem Werbefilm ("Ein Buch, das genauso süchtig macht, wie das Spiel, das es beschreibt") voll und ganz zutrifft. Neun Triads dafür!

Saeculum.

Samstag, März 10

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"Oh mein Gott, so viel Blut!"
"Er stirbt, ich glaube, er stirbt."
"Wo ist das Schwert?"
"Liegt auf dem Treppen."
"Da kann es nicht bleiben."
"Oh Gott, ich will endlich raus hier."
"Wir verlieren kein Wort über das, was hier passiert ist, klar?"
"Aber was, wenn er ... ich meine, wenn ..."
"Darum kümmere ich mich. Keine Sorge."

Fünf Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter - ohne Strom, ohne Handy -, normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht, bei diesem Rollenspiel, liegt einzig und allein an Sandra. Als kurz vor der Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein. Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus der harmlosen Reise in die Vergangenheit wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit. Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Wald?

Bevor ich Saeculum gelesen habe, stand ich der Geschichte ziemlich skeptisch gegenüber - klar, das Buch hatte ziemlichen Erfolg in der Bloggerwelt, allerdings sind Bücher, in denen es um Sagen geht weniger mein Fall. Ich komme mit diesen ganzen Aberglaubensgeschichten nicht unbedingt klar. Allerdings hat mich Saeculum in diesem Fall total überrascht - gerade die Momente, in denen sich auf den Fluch bezogen wurde, haben mich total gepackt. Wenn die gesamte Truppe der Rollenspieler nicht mehr ganz sicher war, was nun real war und was nicht, ist es mir mehr als einmal eiskalt den Rücken herunter gelaufen. Manchmal war ich mir selbst nicht mehr ganz im Klaren darüber, ob dass, was da gerade passiert durch einen Geist hervorgerufen wird oder eine "einfache" Ursache hat.

Zu Beginn der Geschichte habe ich mich mehrfach gefragt, ob die Charaktere genau so einfach und vorhersehbar bleiben werden, wie sie am Anfang auf mich gewirkt haben. Denn trotz des wirklich guten und sehr atmosphärischen Stils konnte mich die Geschichte zu Beginn wenig packen. Das hat sich zu meiner Erleichterung aber sehr schnell in Begeisterung verwandelt - denn obwohl die Figuren berechenbar gehandelt haben, wirkten sie dabei immer authentisch. Besonders Iris ist mir mit den Seiten immer sympathischer geworden und ich habe jede Szene genossen, die mit ihr und aus ihrer Sicht geschrieben war. Einzig mit Sandra konnte ich nicht so ganz warm werden. 

Insgesamt kann ich also nur sagen, dass mich Saeculum trotz anfänglicher Zweifel völlig überzeugt hat und ich das Buch besonders beim letzten Drittel eher ungern aus der Hand gelegt habe. Acht Triads dafür.

And Then Along Comes Mary.

Dienstag, Dezember 27

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Ich hoffe, eure Weihnachtstage waren schön und erholsam, auch wenn Schnee und passende Stimmung dieses Jahr bei vielen gefehlt haben. Schade, aber schön war's trotzdem. :)
Ich wollte euch nur kurz zeigen, auf welche Rezensionen ihr euch in naher Zukunft - nachdem ich diesen massiven Berg an geliehenen Büchern bewältigt habe - freuen könnt. Ich freue mich auf jedes dieser wundervollen Bücher, vor allem, weil die meisten überall sehr positiv beworben werden.

Da wären Erebos von Ursula Poznanski und Seelen von Stephenie Meyer. Hierbei freue ich mich ganz besonders auf das erste der beiden, weil ich es zum einen noch nicht gelesen habe, und mich die Geschichte sehr anspricht. Am liebsten würde ich ja direkt anfangen zu lesen ... Seelen habe ich irgendwann schon einmal gelesen, aber das ist so lange her, dass ich mich an fast nichts mehr erinnern kann. Darauf freue ich mich auch schon sehr.

Sehr toll finde ich außerdem Morthon Rhue's Boot Camp auf Englisch! Darüber habe ich mich auch sehr gefreut, genauso, wie über vier Sherlock Holmes Geschichten - ebenfalls in Englisch. Auch zwei sehr tolle Geschenke!

Absolut begeistert bin ich von der wundervollen Ausgabe der Tribute von Panem-Trilogie! Auch hier muss ich mich ziemlich zusammenreißen, um nicht direkt danach zu greifen und mit dem Lesen nicht mehr aufzuhören. Entschuldigt bitte die grausige Bildqualität, aber das Licht ist zu dieser Uhrzeit wirklich schrecklich - mal ganz abgesehen davon, dass meine Kamera sowieso kein Glanzstück ist.


Total begeistert bin ich schlussendlich auch von meiner Gesamtausgabe aller Harry Potter Filme! Etwas, auf das ich seit dem Erscheinen des ersten Films gewartet habe und jetzt kann ich endlich alle Filme gucken! Langen, nächtlichen Filmsessions steht also nichts mehr im Weg!

Mein absoluter Favorit ist aber das "Geschenk", dass Die Aussenseiter ihren Fans gemacht haben: ihren zweiten Film Therapie Ich hatte hier ja bereits den Trailer vorgestellt und berichtet, wie sehr ich mich auf das Erscheinen freue, und ich muss sagen, dass sich das Warten total gelohnt hat! Ich liebe diesen Film, weil in den Dingen, die Sascha a.k.a. Viktor sagt, so viel Wahrheit steckt. Im Moment lädt der Film nebenher, damit ich ihn mir gleich wieder anschauen kann. Wie schon erwähnt, bin ich absolut begeistert von dem Film! :) Wenn ihr also Zeit & Lust habt, dann schaut ihn euch in jedem Fall an.

Along Comes Mary by Bloodhound Gang on Grooveshark