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House Of Night. - Gezeichnet.

Donnerstag, Juli 26

| | | 2 Heart(s)
Ich starrte das fremdartige Tattoo an. Zusammen mit meinen indianischen Zügen verlieh es mir irgendwie die Aura von Wildheit ... als käme ich aus uralten Zeiten, als die Welt noch größer war ... und barbarischer.
Von heute an würde mein Leben nie mehr dasselbe sein. Und einen Augenblick lang - nur einen winzigen Augenblick lang - vergaß ich, wie grausam es war, nicht mehr dazuzugehören, und fühlte fast erschrocken eine Woge freudiger Erregung während tief in mir das Blut des Volkes meiner Großmutter frohlockte.

Die 16-jährige Zoey hasst ihr so genanntes Leben: ihre Patchwork-Familie ist der absolute Horror, und an der Highschool sitzt sie zwischen allen Stühlen. Aber dann passiert etwas total Verrücktes - ein Vampirspäher erkennt ausgerechnet in Zoey eine Auserwählte. Jetzt ist Zoey Gezeichnet und unwiderruflich auf dem Weg, ein Vampyr zu werden. Aber überleben kann sie diese Wandlung, wenn überhaupt, nur an einem Ort: im House of Night, dem Internat für Vampyre. Schnell wird klar, dass es dort neben dem ganz normalen Wahnsinn auch um Macht und Magie, um Leben und Tod, geht. Wie sich nach und nach herausstellt ist Zoey kein gewöhnlicher Vampir, sondern eine Auserwählte der Vampyrgötting Nyx. Und die hat Großes mit ihr vor.

(Zitate: Seite 23 und Klappentext |Cover: goodreads.com)

 Nach dem gigantischen Erfolg der Twilight-Bücher von Stephenie Meyer ist zur Begeisterung - aber auch zum Entsetzen - vieler ein unglaublicher Vampier-Hype losgetreten worden, dessen Ergebnis Reihen wie House of Night das Ergebnis sind. Bekanntlich bin ich kein großer Fan dieser "modernen" Vampire und habe mich lange geweigert an diesem Hype teilzunehmen, nun bin ich aber neugierig geworden und wollte endlich einmal wissen, worum es sich bei den Büchern des Cast-Gespanns handelt.

Wie nicht schwer zu erraten, waren meine Erwartungen unterirdisch, praktisch gar nicht vorhanden und deswegen war ich mehr als nur erstaunt, wie humorvoll die Geschichte geschrieben ist. An einigen Stellen musste ich laut auflachen, was mir bei Büchern sonst eher selten passiert und auch wenn Zoey ein totaler 08/15-Charakter ist, war sie mir doch trotzdem sympathisch. Nun ja, am Anfang, bevor sie auch ihren Humor aufgegeben und versucht hat ihre kleine Welt zu retten, sowie ihren langweiligen Traumprinzen zu angeln.

Womit ich bei dem Manko des Buches wäre - Stereotypen. Ein Wort, das die Figuren aus Gezeichnet perfekt umschreibt. Zwar versucht das Autoren-Trio kleine, sympathische Spleens einzubauen, aber selbst das lenkt nur kurzzeitig von der Einfachheit der Charaktere ab. Eindimensional, durchschaubar, das sind sie allesamt. Der Traum aller Mädchen an der Schule verliebt sich augenblicklich in Zoey, das böse Monster - natürlich eifersüchtige Ex-Freundin desselben - ist Anführerin einer wichtigen Gruppierung und erklärt Zoey am ersten Tag zu ihrer Erzfeindin, woraufhin Zoey sich verpflichtet fühlt deren "Herrschaft" zu beenden, blablabla. Hundert mal gesehen, noch viel öfter gelesen und auf jeden Fall nicht noch ein weiteres Mal benötigt!

Die Handlung ist nicht viel besser, schwer fällt es, sie überhaupt als solche zu bezeichnen. Zoey wird Gezeichnet, kommt in das Internat, ist etwas nie da gewesen Besonderes und nach fast nicht zu erkennenden Problemchen ist alles perfekt, Happy End. Meiner Meinung nach zum einschlafen, wenn nicht sogar zum Buch-gegen-die-Wand-werfen. Dabei sind so gute Ansätze und Ideen vorhanden, die nur ein wenig mehr ausgearbeitet werden müssten - die Schule, in der Vampyre ausgebildet werden, ist da zum Beispiel zu nennen. Immerhin etwas neues in dem Genre - aber schlussendlich ist daraus eine typische Highschool mit sektenartigen Ritualen geworden, schade.

Generell wird es mit der Religion für meinen Geschmack viel zu sehr übertrieben. Götter hier, Rituale dort und natürlich an jeder Ecke Hinweise und Warnungen der Göttin Nyx. Die Hohepriesterin die alles weiß und Zoey selbst, die diesen Punkt betreffend eine außergewöhnliche, wenn nicht sogar einzigartige Gabe oder auch Verbindung besitzt.

Ob ich mir einen weiteren Teil antue, ist fraglich, allerdings nicht unmöglich. Einige Andeutungen sind nicht ganz uninteressant und immerhin besteht ein Fünkchen Hoffnung, dass es besser wird. Gezeichnet konnte mich zumindest nicht völlig überzeugen, einzig einige gute Ansätze und der anfängliche Humor haben mich unterhalten. Ansonsten ist das ganze Setting eher schwach und es wäre einfach unfair, wenn ich mehr als drei Triads vergebe.

Scherbenmond.

Donnerstag, März 15

| | | 0 Heart(s)
Achtung! Spoiler-Gefahr, da es sich um den zweiten Teil einer Reihe handelt! Hier geht es zum ersten Band

Ich bin wie die See. Ich werde mich über dich erheben und dich umfangen, wenn alle Brücken zerstört sind. Komm zu mir, in die Welt des Wassers. Hier ist niemand außer uns. Wir werden uns ganz nah sein und selbst in deinen tiefsten Träumen werde ich dich niemals loslassen.

Längst ist der Sommer vergangen, der Elisabeth Sturm die Augen öffnete, für die gefährliche Welt der Mahre, der Sommer in dem sie sich in einen von ihnen verliebte. Seit Monaten ist Colin nun verschwunden und Ellie quält sich durch einen nicht enden wollenden Winter. Die Tage tröpfeln gleichförmig vor sich hin, in den Nächten dagegen wird Ellie von Albträumen heimgesucht, die sie verstört zurücklassen. Um auf andere Gedanken zu kommen, quartiert Ellie sich bei ihrem Bruder in Hamburg ein. Doch sie erkennt Paul kaum wieder: Er wirkt erschöpft und gehetzt und scheint etwas vor ihr zu verbergen. Je mehr sie in Pauls Welt eintaucht, desto deutlicher überkomm Ellie ein Gefühl der Bedrohung und plötzlich weiß sie nicht mehr, wem sie trauen kann. Sie ahnt nicht, dass ihre Sorge um Paul und ihre Liebe zu Colin sie tiefer verletzen können als der abgründigste Traum ...

Nach meiner mäßigen Begeisterung zu Splitterherz habe ich mir von Scherbenmond ehrlich gesagt nicht viel mehr erwartet und war umso überraschter, als ich fest stellen musste, dass es mir total gut gefallen hat - zumindest auf den ersten hundertfünfzig Seiten. Der Stil war angenehm zu lesen, Ellie hat fast gar nicht genervt, Tilmann und Paul sind mir richtig sympathisch geworden und auch der geniale Humor hat mich mehr als einmal zum lachen gebracht. Kaum ist Colin allerdings aufgetaucht war ich alle paar Seiten kurz davor das Buch an die Wand zu schmeißen. Kitsch. Langweilige Phrasen. Sich endlose ziehende Handlungsstränge.

Ellie ist mir noch viel mehr auf den Geist als im voran gegangenen Teil. Sie ist einfach nur unverschämt: Ihr Bruder lässt sie bei sich wohnen, was sie für selbstverständlich hält, ihrer Mutter gegenüber verhält sie sich durchgängig ziemlich kühl, fast sogar herablassend und von allen Leuten erwartet sie nur, ohne ihnen etwas zurückzugeben. Ihre irrwitzigen Gefühls- bzw. Gemütsschwankungen konnte ich in den meisten Fällen nicht nachvollziehen. Warum ist sie in einem Moment überschwänglich, um dann nur wenige Zeilen später alle Leute um sich herum vor den Kopf zu stoßen? Ihren unreifen Handlungen nach, hätte sie genausogut dreizehn oder vierzehn sein können.

Stellenweise habe ich mich außerdem gefragt, wo Ellies anfängliche Sorge um ihren verschwundenen Vater geblieben ist. Auf den letzten hundert Seiten denkt sie vielleicht in einem Nebensatz an ihn und selbst das wirkt völlig gleichgültig. Irgendwie eigenartig, oder?

Was mir aber mit der größte Dorn im Auge war, ist das allgemeine Verhalten gegenüber Pauls Homosexualität, von der Ellie erst erfährt, als sie ihn nach Jahren wieder sieht. Und wie sieht ihre Reaktion aus? "Oh mein Gott, mein Bruder ist nicht schwul. Das darf ... das kann nicht sein!" So oder ähnlich reagiert sie. Ich verstehe zwar, was sie eigentlich damit meinte, nämlich, dass Paul nur der Illusion unterliegt, schwul zu sein und es eigentlich nicht ist, aber diese Ausdrucksweise und die Abwertung seitens Ellie fand ich mehr als nur unangebracht. Die größte Frechheit hierbei war natürlich, dass mehrfach betont wird, dass Ellie nichts gegen Schwule hätte, sich aber nicht über Pauls Partner sondern über seine Sexualität aufregt und dabei einige ziemlich unverschämte Dinge von sich gibt.

Kurz gesagt war es trotz des so viel versprechendem Anfangs ein großer Reinfall, bei dem ich Ellie stellenweise gerne den 700-seitigen Wälzer an den Kopf geworfen hätte. Drei Triads.

Nach Dem Sommer.

Donnerstag, März 8

| | | 0 Heart(s)
"Für jedes bekommt man einen glücklichen Tag, wusstest du das?" Ich verstand nicht, was er meinte, auch nicht, als er die Hand öffnete und mir die zerknickten Blätter darin zeigte. "Einen glücklichen Tag für jedes fallende Blatt, das man fängt."
Ich beobachtete, wie sich die Blätter langsam zu entfalten begannen und leicht im Wind zitterten. "Wie lange hast du gewartet?"
Wenn er sich getraut hätte, mir bei der Antwort in die Augen zu sehen, wäre es beinahe unerträglich romantisch gewesen. Stattdessen hielt er den Blick gesenkt und bohrte seine Stiefel ins Laub - so viele glückliche Tage. "Ich warte immer noch." 

Jeden Winter wartet Grace darauf, dass die Wölfe in den Wald von Mercy Falls zurückkehren - und mit ihnen der Wolf mit den goldenen Augen - ihre Wolf. Ganz in der Nähe und doch unerreichbar für sie lebt Sam ein zerrissenes Leben: In der Geborgenheit seines Wolfsrudels trotzt er Eis, Kälte und Schnee, bis die Wärme des Sommers ihn von seiner Wolfsgestalt befreit. In den wenigen kostbaren Monaten als Mensch beobachtet er Grace von fern, ohne sie jemals anzusprechen - bevor die Kälte ihn wieder in seine andere Gestalt zwingt. Doch in diesem Sommer ist alles anders: Sam weiß, dass es sein letzter Sommer als Mensch sein wird. Es ist September, als Grace den Jungen mit dem bernsteinfarbenen Blick erkennt und sich verliebt. Aber jeder Tag, der vergeht, bringt den Winter näher - und mit ihm den endgültigen Abschied.

Wieder eines dieser Bücher, das die gesamte Bloggerwelt bereits gelesen, geliebt und allen ans Herz gelegt hat. Und wieder einmal muss ich feststellen, dass ich mich für das, was alle lieben, nur bedingt begeistern kann.

Zu Beginn der Geschichte war ich noch völlig zufrieden: Stil, Sprache, Charaktere und Handlungen haben mir hundert Prozent zugesagt - ich war total in die Geschichte verliebt. Besonders Sams Wolfssicht hat mich fasziniert. Auch der Beginn einer Beziehung zwischen Sam und Grace war wundervoll - voller zarter Gefühle und Worte, die mich in ihren Bann gezogen haben. Aber irgendwann habe ich den Bezug zu all dem verloren und kam mir nur noch vor wie ein unbeteiligter Beobachter, den das geschehen in keiner Weise berührt. Das ging soweit, dass sich irgendwann keine Lust mehr hatte, zu dem Buch zu greifen und es mehrere Tage am Stück nicht mehr aufgeschlagen habe. 

Versteht das nicht falsch - Nach dem Sommer ist eine wunderbare Geschichte, die ich gerne gelesen habe, nur hat mir das gewisse Etwas gefehlt, um mich an die Seiten zu fesseln. Auch hat die Handlung mich teilweise zu stark an die Bis(s)-Reihe erinnert, mit ihren Wölfen, die über Telepathie miteinander kommunizieren und in ihrer Menschengestalt alle zusammen in einem großen Haus leben, als das ich vollends hätte eintauchen können ... 

Obwohl mich die Geschichte nicht vollständig begeistern konnte, bin ich doch froh, Nach dem Sommer gelesen zu haben, da es diese wunderschöne Liebesgeschichte auf jeden Fall wert ist, gelesen zu werden. Sechs Triads dafür.

Splitterherz.

Dienstag, Januar 10

| | | 1 Heart(s)
Etwas hat sich verändert. Ich kann es wittern. Die Luft ist weicher geworden, der Wald grüner, der Nachthimmel schwärzer. Der Mond weint.

Es gibt genau einen Grund, warum Elisabeth Sturm nicht mit fliegenden Fahnen vom platten Land zurück nach Köln geht, und dieser Grund heißt Colin. Der arrogante, unnahbare, aber leider auch äußerst faszinierende Colin gibt Ellie ein Rätsel nach dem anderen auf, und obwohl sie sich mit aller Macht dagegen wehrt, kann sie sich seiner Ausstrahlung nicht entziehen. Bald muss Ellie einsehen, dass Colin viel mehr mit ihrer Familie verbindet, als sie sich je vorstellen könnte. Ihr Vater Leo verbirgt ein Geheimnis, das ihn und Colin zu erbitterten Gegnern macht – und das Ellie in tödliche Gefahr bringt. Dass sie mit ihren seltsamen nächtlichen Träumen den Schlüssel zu dem Rätsel in der Hand hält, begreift Ellie erst, als ihre Gefühle für Colin alles zu zerstören drohen, was sie liebt.

Das klingt doch alles nach einem wirklich guten Jugendroman, oder? Nach all den positiven Wertungen sollte man auch glauben, dass es sich bei diesem Buch um eines der besten des Jahres handelt. Eigentlich. Ich kam mir während des Lesens allerdings so vor, als würde ich einen gänzlich anderen Roman lesen. Wenig konnte mich an Splitterherz fesseln, oder gar begeistern. Alleine die letzten hundert Seiten haben mich ein  bisschen mitgerissen, aber dabei ist es auch schon geblieben.

Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen und vielleicht habe ich das Buch einfach zum falschen Zeitpunkt gelesen, aber es ist in jedem Fall schwer für mich, ein gutes Haar an Splitterherz zu lassen. Die Handlung und vor allem die Charaktere haben mich einfach zu stark an Twilight erinnert. Colin, die starke, kluge, uralte Wesenheit, deren Erscheinung sich bei steigendem oder sinkendem Hungergefühl verändert. Ellie, die schwächliche, naive und viel zu leicht manipulierbare Schönheit, die aus der Großstadt aufs Land zieht, wo sie ihrem Liebsten begegnet, dessen einziger wirklicher Kontakt sie selbst ist. Für meinen Geschmack sind das zu viele Paralelen, vor allem, weil ich sowieso kein Fan der Bis(s)-Bücher bin.

Natürlich ist die Geschichte nicht vollständig schlecht, die Idee gefällt mir richtig gut! Bettina Belitz' Stil hat es mir außerdem angetan, die Metapher die sie verwendet sind wundervoll. Den Prolog könnte ich unendliche Male lesen, da er in so wundervollen Worten geschrieben ist und gleichzeitig viel verrät und so viel offen lässt.

Insgesamt würde ich also sagen, dass Splitterherz nicht vollständig schlecht ist, allerdings auch einige Schwächen hat. Es stört einfach, die ersten 200 Seiten nur davon zu lesen, wie Ellie einschläft und wirre Dinge träumt. Ich habe aber noch die Hoffnung, dass mich die beiden Folgebände Scherbenmond und Dornenkuss weit mehr begeistern.

Für diese mittelmäßige Unterhaltung, die einige Schwächen hatte, gegen Ende dann aber doch halbwegs überzeugen konnte, gibt es fünf Triads.

And Then Along Comes Mary.

Dienstag, Dezember 27

| | | 0 Heart(s)
Ich hoffe, eure Weihnachtstage waren schön und erholsam, auch wenn Schnee und passende Stimmung dieses Jahr bei vielen gefehlt haben. Schade, aber schön war's trotzdem. :)
Ich wollte euch nur kurz zeigen, auf welche Rezensionen ihr euch in naher Zukunft - nachdem ich diesen massiven Berg an geliehenen Büchern bewältigt habe - freuen könnt. Ich freue mich auf jedes dieser wundervollen Bücher, vor allem, weil die meisten überall sehr positiv beworben werden.

Da wären Erebos von Ursula Poznanski und Seelen von Stephenie Meyer. Hierbei freue ich mich ganz besonders auf das erste der beiden, weil ich es zum einen noch nicht gelesen habe, und mich die Geschichte sehr anspricht. Am liebsten würde ich ja direkt anfangen zu lesen ... Seelen habe ich irgendwann schon einmal gelesen, aber das ist so lange her, dass ich mich an fast nichts mehr erinnern kann. Darauf freue ich mich auch schon sehr.

Sehr toll finde ich außerdem Morthon Rhue's Boot Camp auf Englisch! Darüber habe ich mich auch sehr gefreut, genauso, wie über vier Sherlock Holmes Geschichten - ebenfalls in Englisch. Auch zwei sehr tolle Geschenke!

Absolut begeistert bin ich von der wundervollen Ausgabe der Tribute von Panem-Trilogie! Auch hier muss ich mich ziemlich zusammenreißen, um nicht direkt danach zu greifen und mit dem Lesen nicht mehr aufzuhören. Entschuldigt bitte die grausige Bildqualität, aber das Licht ist zu dieser Uhrzeit wirklich schrecklich - mal ganz abgesehen davon, dass meine Kamera sowieso kein Glanzstück ist.


Total begeistert bin ich schlussendlich auch von meiner Gesamtausgabe aller Harry Potter Filme! Etwas, auf das ich seit dem Erscheinen des ersten Films gewartet habe und jetzt kann ich endlich alle Filme gucken! Langen, nächtlichen Filmsessions steht also nichts mehr im Weg!

Mein absoluter Favorit ist aber das "Geschenk", dass Die Aussenseiter ihren Fans gemacht haben: ihren zweiten Film Therapie Ich hatte hier ja bereits den Trailer vorgestellt und berichtet, wie sehr ich mich auf das Erscheinen freue, und ich muss sagen, dass sich das Warten total gelohnt hat! Ich liebe diesen Film, weil in den Dingen, die Sascha a.k.a. Viktor sagt, so viel Wahrheit steckt. Im Moment lädt der Film nebenher, damit ich ihn mir gleich wieder anschauen kann. Wie schon erwähnt, bin ich absolut begeistert von dem Film! :) Wenn ihr also Zeit & Lust habt, dann schaut ihn euch in jedem Fall an.

Along Comes Mary by Bloodhound Gang on Grooveshark

Breaking Dawn.

Freitag, November 25

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Hat jemand von euch schon den neuen Twilight gesehen? Wie fandet ihr ihn?
Ich bin heute Abend mit Freunden im Kino gewesen, obwohl ich eigentlich überhaupt nicht auf diese Reihe stehe. Und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde - langweiliger, überdramatischer und handlungsloser hätte der Streifen nicht sein können. Über jeden auftauchenden Wolf, der einen der Cullen-Idioten abmurksen wollte, habe ich mich wie ein kleines Kind gefreut, in der Hoffnung, dass mal ein bisschen was spannendes passiert.
Wie seht ihr das? Mögt ihr die Story um Edward und Bella, oder hängt es euch genauso zum Halse raus wie mir? Das würde mich wirklich einmal interessieren!

Hier ist übrigens eine sehr gelungene Rezension zum Film. Mein Lieblingssatz:
Das Ding ist derart langweilig und öde, dass das Publikum nur knapp an einer klinischen Depression vorbeischrammt.

Das kurze zweite Leben der Bree Tanner.

Samstag, November 5

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Ich wollte mich nicht laut bemerkbar machen, aber ich wünschte, irgendjemand würde endlich eine Entscheidung treffen. Ich hatte großen Durst und es war mir ziemlich egal, ob wir den Weg rechts oder links über das Dach nahmen. Ich wollte einfach nur ein paar Pechvögel finden, die nicht mal genug Zeit haben würden, zu denken: Zur falschen Zeit am falschen Ort.

An ihr altes Leben kann sich Bree Tanner kaum noch erinnern. Wie es ohne die übermenschlichen Kräfte und den unstillbaren Durst nach Menschenblut war. Wie ihr Leben war, bevor sie zum Vampir wurde. Sie wurde von dem Vampir Riley geschaffen, um mit ihren 20 Artgenossen den Clan der Cullens zu vernichten.

Mit einem ziemlich überflüssigen Vorwort, leitet Stephenie Meyer in den Zusatzroman zu ihrer Bis(s)-Reihe ein. Doch der Roman selbst, der mit seinen knapp 200 Seiten diese Bezeichnung fast gar nicht verdient, ist auch nicht viel besser. Zu Beginn tauchen bereits die ersten sprachlichen Fehler auf, was sich bis zum Ende hin zieht. Natürlich sind das Fehler der Übersetzer und in jedem Buch ist der eine oder andere Fehler zu finden, trotzdem sollte dies nicht in einer solchen Masse geschehen, wie es hier der Fall ist.

Zum Inhalt der Geschichte gibt es auch so einiges zu sagen: Auf jeder einzelnen Seite habe ich mich gefragt, wann denn endlich eine richtige Handlung eintritt. Die Szenen plätschern langweilig und ziemlich platt von einer zur nächsten, ohne ein wirkliches Ziel zu haben. Erst ab der Hälfte, kriegt man als Leser eine leise Ahnung davon, wo die Geschichte eigentlich hinsoll und selbst da, ist alles noch ziemlich wage.

Das "Monster" in Bree soll wohl möglichst cool und unbezwingbar wirken, allerdings ist es eher selbstmitleidig, flach und durchschaubar. Auf Dauer langweilt es sehr, immer wieder von ihrem inneren Kampf mit dem Durst zu lesen, da sich die Metapher, Sätze und Gedanken in einer gefühlten Endlosschleife wiederholen. So dauert es nicht lange, bis die ganze Geschichte und vor allem der Charakter Bree unglaubwürdig werden und anfangen zu nerven.

Nicht nur Bree ist eher langweilig, auch Diego und die anderen Vampire sind nicht allzu abwechslungsreich. "Harte" Kerle, die alles menschliche umbringen was ihnen in die Quere kommt, dabei unwahrscheinlich gut aussehen und einen einzigen, der anders ist. Intelligent, freundlich - und auch er ist anödent. Meyer versucht Brees Freund Diego möglichst perfekt dazustellen, dadurch gelingt es ihr aber eher, dass er auf Dauer ermüdet und nicht fasziniert.

Der einzige Charakter, der mir wirklich gefallen hat, war Fred! Seine Gabe, die ihn umgebenden Vampire - und wahrscheinlich auch Menschen - anzuwiedern ist sehr interessant. Er schafft es, dass jeder, der sich nach ihm umdreht ein widerliches Übelkeitsgefühl empfindet und sich ihm nicht mehr zuwendet. Eine sehr geniale Überlebenstaktik.

Insgesamt hat mir das Buch nicht gefallen, mich aber auch nicht negativ überrascht. Nach dem Bis(s)-Vierteiler wäre es meiner Meinung nach einem Wunder gleich gekommen, wenn dieser Zusatzband gut geworden wäre. Gelesen habe ich ihn nur aus reiner Neugierde, was mit der Neugeborenen aus dem dritten Teil den nun los war. Ein Buch, in dem sich alles immer und immer wieder wiederholt, dass den Mord an Menschen als gut darstellt und die Szenen, die spannend sein könnten in wenigen Sätzen abhandelt, kann bei mir einfach nicht punkten.

Wenn ihr die Bis(s)-Reihe mochtet, werden ihr dieses Buch auch mögen, aber wenn ihr nicht unbedingt begeistert ward, solltet ihr eher die Finger davon lassen und es wenn überhaupt nur ausleihen! Ich vergebe zwei Triads an diesen Versuch der Autorin, noch mehr Geld von ihren Fans zu scheffeln.

Right Place. Right Time.

Montag, September 5

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In diesem Eintrag, komme ich zu einem Thema, dass ich vor allem im Allgemeinen hochinteressant finde: die Verfilmung eines Romans.

Was da doch alles schief laufen kann, nicht? Eine Fehlbesetzung, die weder so aussieht, wie der vorgegebene Charakter und ihn noch viel weniger spielen kann. Eine schlecht gewählte Location oder Filmmusik, die das gesamte Werk ruiniert. Oder - und das ist das meiner Meinung nach schlimmste - eine soweit abgeänderte Story, dass nur noch Teile mit dem Original zusammen hängen, der Film aber keinen anderen Titel trägt, damit auch genügend Leute ins Kino gehen, da sie ja die Verfilmung ihres Lieblingsbuches erwarten.

In diesem Fall bin ich aber der Meinung, dass fast alles richtig gemacht wurde! Die Besetzung passt perfekt, Hogwarts ist wunderbar und überhaupt gefällt mir alles sehr gut! Die genauen Rezensionen, zu den einzelnen Filmen gibt es aber weiter unten.

Was ich hier "oben" noch erwähnen will, ist, dass die Filme meiner Meinung nach fast nicht besser hätten gemacht werden können. J.K.Rowling hat gut daran getan,die Rechte nicht vollständig zu verkaufen und selbst noch ein Auge auf die ganze Sache zu halten!

Zuletzt noch folgendes: Mir ist sehr wohl bewusst, dass bis auf die letzten beiden Plakate, keines den wirklichen "Hauptplakaten" entspricht. Ich habe mir die ausgesucht, die mir am besten gefallen haben.


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Harry Potter und der Stein der Weisen.
Als ich ihn das erste mal gesehen habe, war ich nicht einmal 7 oder 8 Jahre alt. Und hatte danach von der Voldemort-Einhorn Szene im Wald fast schon ein Trauma. Aber abgesehen davon fand ich den Film wunderbar! Diese verzauberte Welt hat mich angezogen und ich wollte nichts mehr, als selbst durch die Gänge Hogwarts zu wandeln. Leider hat sich mein Wunsch, mit elf Jahren einen Brief der Schule zu bekommen, niemals erfüllt ... Ein Umstand, dem ich jetzt noch nachtrauere. :'D
Ich finde, dass dieser Film mit viel Liebe und Leidenschaft gemacht wurde und das man das in jedem Augenblick spürt. Genau das ist es, was ihn meiner Meinung nach so toll macht!


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Harry Potter und die Kammer des Schreckens.
Ich musste das links zu sehende Plakat einfach nehmen. Ich liebe Dobby! Er ist so ein unendlich lieber, treuer und zuckersüßer Charakter. Und ich danke Rowling ihn erschaffen zu haben!
In diesem Film geht es ja insgesamt schon sehr viel düsterer zu, als im ersten. Mit wunderbarer Musikunterlegung von John Williams und sich wunderbar entwickelten Schauspielern geht's an den zweiten Teil. Hierbei finde ich besonders Gilderoy Lockhart, den widerlichen Verteidigungs Leher besonders erwähenswert. Kenneth Branagh ist die perfekte Besetzung. Er spielt seine Rolle so überzeugend und witzig, dass er mir in diesem Film - neben Dobby - immer am meisten im Gedächtnis bleibt.


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Harry Potter und der Gefangene von Askaban.
Einer meiner absoluten Lieblingsfilme! Und das hat nichts damit zu tun, dass Sirius Black und Remus Lupin in Erscheinung treten, sondern mit der Handlung und den Schauspielern, dieses merklich verändert haben. Sie sind reifer geworden. Und spielen dementsprechend reifere Rollen.
In diesem Fall finde ich, dass das besonders bei Hermine/Emma Watson zu merken ist: wenn man jetzt einmal nur vom Äußerlichen ausgeht, sind ihre Haare, die vorher so strubbelig und schrecklich waren, nun gezähmt und sehen wunderbar aus. Und ich kenne einige Typen, die seit diesem Teil für sie schwärmen.
Aber abgesehen von all dem ist das auch immer noch mit der düsterste von allen Filmen, obwohl die Handlung in den späteren so viel grausamer und heftiger ist. Wie das kommt, kann ich nicht erklären. Aber ich empfinde es immer wieder so.
Kurzgesagt: Ein wunderbarer Film, den ich nicht oft genug gucken kann!


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Harry Potter und der Feuerkelch
Ich glaube nicht, dass es so viel zu diesem Teil zu sagen gibt. Er ist einfach nur gut! Alleine diese Ballszene, mit Rons "Festumhang" ist zum schreien.
Insgesamt ist der Film wunderbar gemacht. Das Tunier ist so viel besser umgesetzt worden, als ich gedacht hatte und die neuen Charaktere sind wirklich gut besetzt! Auch wenn ich bei Cedric Diggory immer an Twilight denken muss. Besonders Victor Krum hat meiner Meinung nach den perfekten Schauspieler bekommen. Genauso habe ich ihn mir immer vorgestellt! Alles in allem ein Film, den ich sehr mag. Nur das Ende ist meiner Meinung nach eine Spur zu dramatisch geraten.


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Harry Potter und der Orden des Phönix.
Kommen wir zu dem einzigen Teil im Zyklus, über den ich beinahe kein positives Wort loswerden kann ... Ich finde, dass in diesem Film wirklich so einiges schief gegangen ist und er dem Buch nicht gerecht wird!
Aber bleiben wir bei dem positiven: ich liebe Luna Lovegood, die hier ihren ersten Auftritt hat. Mit ihrer Art kann sie einem nur sympathisch sein. Und mir gefällt Ginny Weasley in diesem Teil. Sie hat sich toll entwickelt. Außerdem ist Umbridge nicht nur gut besetzt, sondern auch geschickt in Szene gesetzt.
Und der Rest? Genau genommen sind Harry & Co. genauso wie immer, die Szenen sind viel zu kurz geschnitten und es wird viel zu viel hin und her gesprungen. Auf die ganzen kleinen Details, die die vorherigen Filme immer so schön gemacht haben, wird hier fast gar nicht geachtet und es wurden viel zu viele schöne Szenen gekürzt oder komplett gestrichen. Besonders letzteres gefällt mir nicht.
Und das, wo es doch einer der wichtigsten Teile der Reihe ist: Voldemort ist auf dem Vormarsch und Harry wird langsam, aber sicher auf den Kampf vorbereitet ...


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Harry Potter und der Halbblutprinz.
Ich muss sagen: der sechsten Film ist neben dem dritten einer meiner drei Lieblignsfilme der Reihe! All das, was im fünften falsch gemacht wurde, läuft hier wieder vollkommen richtig. David Yates hat glücklicherweise aus seinen Fehlern gelernt!
Was ich hier besonders erwähnenswert finde, ist Rupert Grint, der Ron Weasley spielt. Seine schauspielerischen Leistungen in diesem Film sind großartig! Er spielt den Rotschopf mit so viel Witz und gleichzeitigem Ernst, dass es einem nur im Gedächtnis bleiben kann!
Zuckersüß finde ich es, wie sich sowohl Ron und Hermine, als auch Harry und Ginny näher kommen. Wobei es bei den ersten beiden leider nur bei Andeutungen bleibt ...


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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil Eins
Ich muss zugeben, dass ich diesem Film zu Beginn sehr skeptisch gegenüber stand. Zwei Teile? Das war in meinen Augen nichts weiter als Geldmacherei und würde zu nichts als unnötigen Längen und langweiligen Phasen während des Filmes führen. Das mit dem Geld stimmt zwar unter Garantie, aber von Langweile kann ich in keinem Fall reden! Im Gegenteil! Bei wenigen Filmen der Reihe habe ich so gespannt im Kinosessel gesessen, habe mich an den entsprechenden Stellen erschreckt, habe gelacht oder mir eine einzelne Träne aus den Augen gewischt.
Meiner Meinung nach ein mehr als gelungener "Beginn des Endes".
Ich muss zugeben, dass ich bei der vorletzten Szene weinen musste und mich nach der letzten furchtbar über dieses Ende aufgeregt habe! Wovon ich rede? Schaut euch den Film an! Es lohnt sich! :)


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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil Zwei
Und nun zum Abschluss! Ich bin wirklich mit einem mulmigen Gefühl ins Kino gegangen. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es nach dem Abspann vorbei sein wird ...
Schlussendlich hat es mir aber so gut gefallen, dass ich ihn noch ein zweites Mal auf der Leinwand sehen musste! Und das zweite Mal war er sogar noch besser!
Meiner Meinung nach ein mehr als nur würdiger Abschluss! Mir fallen nur zwei Sachen ein, die mir nicht gefallen haben! Nämlich folgende [SPOILER!]: Warum verdammt wird Cedrics Tod in Teil vier so dramatisch und lang dargestellt, aber Fred Weasley(!), ein Charakter, den man nun wirklich nicht als unwichtig bezeichnen kann, bekommt gerade einmal um die 10 Sekunden? Und - was mir noch viel weniger passt - warum wird die Kussszene zwischen Ron und Hermine so bescheuert dargestellt?! Die im Buch war doch so wunderbar niedlich, aber die im Film ist bescheuert! [SPOILER ENDE
Trotzdem ein Film, den ich in im gesamten nur empfehlen kann! Aber ihr solltet wirklich Taschentücher bei euch haben ... Bei einer ganz bestimmten und perfekt umgesetzten Szene werden die Tränen nur so fließen!


Die Trailer sind teilweise auf Englisch, weil die deutschen nur in grausamer Qualität zu finden waren.

Und zum Abschluss noch ein Video, dass (leider nur) die Jahre eins bis fünf zusammenfasst. Und ich muss sagen, dass dieser YouTuber jedes Jahr besser zusammengefasst hat, als es die Trailer getan haben!