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Kurzrezensionen. - Die Erste.

Samstag, Oktober 20

| | | 0 Heart(s)
Da es eine Menge Bücher gibt, die ich in letzter Zeit nicht rezensiert habe, mir aber auch die Lust/Zeit zu ausführlichen Worten fehlt, habe ich mich entschlossen, Kurzrezensionen zu schreiben. Da es sich um insgesamt 12 Bücherhandelt, werden mehrere Posts daraus werden.

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Die Fließende Königin sprach zu ihr. "Merle", sagte ihre Stimme. "Merle, hör mir zu!"
Merle fuhr auf, ihr Blick raste suchend durch die Dunkelheit. [...] Sie musste so schnell wie möglich von hier verschwinden.
"Du träumst nicht, Merle." 

(Zitat: Seite 154 | Cover: carlsen.de)

Nach gefühlten Ewigkeiten ist auch diese Trilogie wieder einmal aus meinem Regal "gerettet" worden. Mit nahezu keinen Erinnerungen eine nette Strandlektüre, aber viel mehr ist da auch nicht zu finden. An zwei Nachmittagen durchgelesen fragt man sich schon zurückblickend, was nun eigentlich passiert ist. Einige gute Ansätze und spannende Szenen sind zu finden, im Großen und ganzen ist der Auftakt der Reihe aber eindeutig noch ausbaufähig! 
(5/10)
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"Sind Sie Lord Licht?", fragte Merle schwach.
"Ja", sagte der Mann. Er hatte dichtes, graues Haar.
"Sie sind ein Mensch", stellte sie fest und dachte, dass sie träumte, war fest davon überzeugt.
Lord Licht, der Herrscher der Hölle lächelte. "Glaub mir Merle, der Mensch ist ein besserer Teufel als der Teufel." 

(Zitat: Seite 255 | Cover: carlsen.de)

Der Einstieg des zweiten Teils wirkt sehr theatralisch und unauthentisch, schnell  ändert sich dieser Eindruck aber durch die eingebauten Perspektiven von anderen Charakteren. Der "Auftritt" der Hölle gehört zu meinen Favoriten der gesamten Reihe und auch die überraschenden Wendungen gegen Ende sind in jedem Fall erwähnenswert. Das steinerne Licht ist auf jeden Fall handlungsreicher als der erste Teil, trotzdem ist da noch eine menge Potential nach oben.                                                                                            (6/10) 

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Junipa hielt ihre Stimme gesenkt, damit niemand außer Merle sie hören konnte. "Es ist, als wäre da etwas in mir [...], etwas, das an mir zerrt und zieht, wie an einem Strick." Ihre Spiegelaugen wandten sich ihrer Freundin zu wie das Signalfeuer eines Leuchtturms: silbriges Licht hinter Glas. "Ich versuche mich dagegen zu wehren. Aber ich weiß nicht, wie lange ich das noch schaffe."
(Zitat: S. 96 | Cover: carlsen.de)
 
Leider enttäuscht der Trilogieabschluss ein wenig: banaler Einstieg, Merles Geschichte verliert immerzu an Spannung  und die meisten Geschehnisse schleppen sich dahin. Einzig Lord Licht und Serafin bilden einen kleinen Lichtblick in dem Dunkel. Und dann kommt die finale Szene - dramatisch, überraschend und so, wie ich mir die gesamte Reihe eigentlich gewünscht hätte. 
(5/10) 

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Insgesamt ist die Merle-Trilogie eine nette Unterhaltung für zwischendurch, mit Kai Meyers anderen Werken kann sie sich aber nicht messen. Es ist ein wenig schade, so viel ungenutztes Potential zu finden und stellenweise das Gefühl zu bekommen, dass der Autor die Lust beim Schreiben verloren hat, trotzdem würde ich nicht sagen, dass diese Reihe schlecht ist. Das wird auch bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein, dass die Bücher in meine Hände "gefunden" haben ... 

Frostfeuer.

Sonntag, Dezember 4

| | | 2 Heart(s)
Unterwegs verwandelte sich der Adler zurück in eine Frau mit blauem Haar, die ihre Reise auf einem Schlitten fortsetzte. Neben ihr standen ein Koffer und ein Regenschirm. Sie schaute noch immer nicht über ihre Schulter. Sie ahnte, dass sie verfolgt wurde.
Ein weiter Weg.
Eine seltsame Frau.
Und der Beginn einer wundersamen Geschichte. 

Sankt Petersburg, 1893: Seit jemand den Herzzapfen der Schneekönigin gestohlen hat, wird der Winter immer grausamer, und Eis und Schnee erobern die Stadt. Das kümmert Maus allerdings wenig. Denn das Mädchen, das im Hotel Aurora die Schuhe und die Baderäume putzt, hat das Hotel noch nie verlassen. Ihre traurige Welt beschränkt sich auf die Räume, Treppen und geheimen Schlupfwinkel des Hotels - und auf die anderen Angestellten, die ständig auf ihr herumhacken. Doch dann zieht eine geheimnisvolle Frau ein, zusammen mit einem seltsamen stummen Jungen. Außerdem taucht Tamsin Spellwell auf, die nicht nur erstaunlich bunte Kleider, sondern auch magische Kräfte besitzt. Schon bald steckt Maus mitten in einem Kampf um das Schicksal der Welt. Und es ist gar nicht so leicht, herauszufinden, wer dabei gut und wer böse ist ... (via)

Dieses Buch ist eines meiner Liebsten, auch wenn seine Lektüre diesmal ziemlich lange gedauert hat, was aber nicht an mangelnder Qualität, sondern an nervtötenden Schulaufgaben lag. Trotzdem habe ich nach jeder noch so langen Pause wieder direkt in die Handlung hineingefunden und habe so viel gelesen, wie Zeit war. Meiner Meinung nach verdeutlicht das, wie gut das Buch eigentlich ist.

Kai Meyer schafft es mit diesem Einzelband, direkt zu fesseln. Die ganzen überraschenden und spannenden Wendungen haben mich praktisch dazu gezwungen weiter zu lesen. Obwohl ich das Buch schon einige Male gelesen habe, waren meine Träume voll von dieser Geschichte. Selbst nachts, nachdem ich das Buch aus der Hand gelegt habe, hat mein Gehirn Maus' Abenteuer weitergesponnen. Irgendwie verrückt, oder?  

Besonders faszinierend sind die vielen Details, die dieses Buch bietet. Kerzen die nach oben brennen, Jungen, die aussehen wie Rentiere und viele andere Dinge, die ich hier nicht verraten möchte. Bei jeder neuen Kleinigkeit, die Meyer unserer Welt hinzugedichtet hat musste ich schmunzeln. Immer wieder frage ich mich, wie es jemand schafft, so wunderbare Welten zu erschaffen und sich dabei nicht zu wiederholen! Meinen vollen Respekt, gegenüber diesem Mann und seiner Fantasie! 

Aber zurück zur Geschichte: Es gab nur eine einzige Sache, die mir nicht gefallen hat. Über Maus wird dem Leser praktisch alles erzählt, aber alle anderen Figuren bleiben im Hintergrund. Über Kukuschka, Tamsin oder auch Maxim wird fast nichts erzählt. Wobei mich besonders bei den letzten beiden interessiert hätte, wie deren Leben überhaupt aussieht. Auch der Rest der Familie Spellwell hätte gerne noch einmal vorgestellt werden können. Bei dieser zuckersüßen Verrücktheit, hätte das bestimmt die eine oder andere lustige Szene ergeben. 

Insgesamt hat mir das Buch aber sehr gut gefallen. Es gehört zu den Werken, die ich immer wieder aus meinem Regal ziehen und jedes Mal aufs neue genießen kann. Ich bin außerdem sehr froh darüber, dass es keine Fortsetzung gibt, da das einfach nicht passen würde und ein weiterer Teil wahrscheinlich einige Schönheit des Romans zerstören würde.

Artemis Fowl.

Donnerstag, Oktober 27

| | | 5 Heart(s)
Artemis Fowl, der jüngste Spross einer alten irischen Gangsterdynastie, möchte mit einem unglaublichen Plan den finanziellen Ruin seiner Familie aufhalten. Mit Hilfe des in seinen Besitz gelangten Buchs der Elfen deckt er ein Geheimnis auf, von dem bisher kein Mensch etwas ahnte. Tief unter der Erde hütet das Elfen-Volk einen legendären Goldschatz. Artemis ist zwar erst zwölf, aber hochbegabt und mit Hilfe seines schlagkräftigen Butlers macht er sich auf, das Gold zu rauben ...(via)

Ich gestehe, dass ich von dem Buch bisher immer die Finger gelassen hatte, weil es des Öfteren mit Harry Potter verglichen wurde - etwas was ich gar nicht haben kann und auch wirklich nicht angebracht ist. Dann hat es mir die liebe Melody ausgeliehen und ich habe es in kürzester Zeit verschlungen.

Was mich an dem Buch fasziniert, ist das Spiel mit den Klischees. Normalerweise sind Feen die zarten, funkelnden Wesen aus dem Wald, Kobolde ein Haufen grobschlächtiger, unintelligenter Wesen und deren Gold am Ende des Regenbogens zu finden.

In Eion Colfers Welt, sind Elfen bis an die Zähne bewaffnete Erdbewohner, die, die Zeit stoppen können, auf Lavaströmen reiten und technische Errungenschaften haben, die einen erblassen lassen. Unter der Erde wohnen sie in großen Städte, leben mal mehr, mal weniger friedlich zusammen und sorgen dafür, dass frei herumlaufende Trolle die Menschen in Ruhe lassen.

Ich muss sagen, dass mich dieses Buch sowohl positiv, als auch negativ überrascht hat. Positiv natürlich durch diese ganze Welt, die ich mir zugegeben gerne mal ansehen würde. Die Charaktere haben mir insgesamt auch sehr gut gefallen, auch wenn es einige gab, die mir nicht wirklich sympathisch und ein bisschen suspekt waren. Hierbei möchte ich besonders Holly Short, Foaly und Butler hervorheben, die ich alle sehr ins Herz geschlossen habe.

Was mich etwas genervt hat, ist die Unwissenheit, in der Colfer seine Leser zuweilen lässt. Zum Teil diese Selbstverständlichkeit der Welt und Kultur des Erdvolkes, über das so einige Fragen offen bleiben und zum anderen einige Gedankengänge der Charaktere, die zwar angedeutet, aber nicht vollendet bzw. aufgelöst werden. Das hat mich manchmal ziemlich gestört, aber niemals soweit, dass ich das Buch hätte weg legen können.

Schlussendlich will ich es trotzdem jedem empfehlen der auf fantastische Welten steht! Das Buch ist wirklich gelungen und ich werde mich direkt daran machen, Band zwei und drei zu lesen, wenn ich erst einmal mit Frostfeuer durch bin.

Mangas, Meyer & Jede Menge Bücher :)

Mittwoch, Oktober 19

| | | 0 Heart(s)
Letzten Sonntag war es endlich wieder soweit und ich war zum sechsten Mal auf der Frankfurter Buchmesse! :) Mittlerweile kenne ich mich da zwar richtig gut aus, da auch Musikmesse und ab nächstem Jahr hoffentlich auf die Tattoo-Convention und IAA besucht werden, aber trotzdem freue ich mich jedes Mal wieder riesig darauf.
Zwischen hunderten und noch viel mehr Büchern herumzuwandeln, an jeder Ecke ein anderes Vorbild oder wundervolles Kostüm zu sehen, ist einfach schön. Nicht zu vergessen die Lesungen und Signierstunden  großer Autoren, von denen man fast jedes Buch in seinem Schrank stehen hat!

Vor einigen Jahren war ich mal bei Isabel Abedi, die auch dieses Jahr signiert hat. Nur hatte ich diesmal keine Ahnung und deswegen auch keines ihrer Bücher dabei. Letztes Jahr waren es dann wie bereits erwähnt Kai Meyer und Andreas Fröhlich und diesmal nur Kai Meyer - Andreas Fröhlich ist kurzfristig krank geworden, stand aber trotzdem noch auf der ankündigenden Leinwand drauf. Peinlich, peinlich.

Was meinen Kauf betrifft, waren es dieses Jahr nur Mangas - wie von mir geplant. Diese kleinen Lädchen, die voller Fanartikel zu irgendwelchen Anime- oder Mangaserien und auch mit ebendiesen vollgestopft sind, gefallen mir total gut. Diesmal habe ich in allen dreien zugeschlagen und mir insgesamt sechs Werke gekauft. Und das sind sie:


Im einzelnen sind es der zweite Psychic Detectiv Yakumo von Manabu Kaminago und Suzuka Oda. 
Der achte Black Butler von Yana Toboso.
Der zweite Cheshire Cat aus der Wonderful Wonder World - The Country Of Clubs-Reihe von Quinrose und Mamenosuke Fujimaru.
Der Einzelband The Clockmaker aus Wonderful Wonder World - The Country Of Heart von den selben Autoren.
Der erste Blue Friend von Fumi Eban.
Und der sechste Momo - Little Devil von Mayu Sakai.

Alles in allem eine sehr gute Ausbeute wie ich finde! Obwohl ich doch den einen oder anderen Band schweren Herzens wieder hinlegen musste. Trotzdem freue ich mich riesig über meine Ausbeute und bin immer noch fleißig am Lesen, da ich bei allen Mangas die vorherigen Bände noch einmal lesen wollte, wenn denn welche vorhanden sind.
Rezensionen werden bestimmt zu dem einen oder anderen Werk kommen - spätestens wenn die Reihe abgeschlossen ist.

Nun aber zur gelungenen Lesung eines meiner Lieblingsautoren: dieses Jahr hat Kai Meyer den vorläufig letzten Band der Arkadien Reihe vorgestellt. Immer wieder hat er aber betont, dass in einigen Jahren vielleicht ein vierter, oder sogar fünfter Band erscheinen könnte, dies aber kein Muss sei. Je nachdem, wie er Lust oder Ideen hätte. Meine Meinung zu der Fortsetzung ist gespalten, aber dazu werde ich ein anderes Mal mehr schreiben.

Gelesen hat er zwei meiner Lieblingsstellen - die Szene im Zug und die kurz darauf folgenede Ankunft auf der Stabat Mater, einem Schiff, über dessen Bedeutung ich hier nicht weiter berichten will. Es würde einfach viel zu viel verraten.

Zum Schluss hat er seinen Zuhörern die Chance gegeben, Fragen zu stellen. Und dabei sind einige sehr interessante Dinge erzählt worden. Unter anderem hat Meyer erzählt, wie er zu der Idee Arkadien überhaupt kam. Er meinte, dass er etwas mit Monstern und der Mafia schreiben wollte, woraus sich dann das eine zum anderen ergeben hätte. Wegen der Mafia sei er schnell bei Sizilien gewesen. Die Insel wiederum hätte eine solche Dichte und Fülle an Legenden und Geschichten, dass sich daraus nach und nach sein Plot ergab. Schlussendlich sei Rosa zur Lamia geworden, da es in einer Legende wirklich um eine Schlangenfrau gehe. Auf die Frage hin, warum Allesandro unbedingt ein Panther geworden sei war seine Antwort ein einfaches: "Ich wollte einfach, dass er gut aussieht." Was natürlich stimmt - wie ich einmal annehme. In meiner Vorstellung sieht er zumindest sehr gut aus!

Nach seiner einstündigen Lesung - wobei ich den Teil mit den Fragen fast interessanter fand - hat Meyer auch noch signiert. Und natürlich habe ich mich angestellt, um endlich in allen drei Teilen seine Unterschrift zu sehen. :)
 Hier ist ein Foto von allen drei Bänden mit der Signatur. Der geschwärzte Teil zeigt - wie nicht schwer zu erraten - meinen Namen.


Ich Dusselchen hab leider meine Kamera vergessen, sonst hätte es auch das eine oder andere Foto von irgendwelchen Auslagen, Cosplayern oder auch der Lesung machen können. Im Nachhinein könnte ich deswegen sonst was machen, aber es bringt natürlich nichts. Dann muss ich einfach nächstes Jahr daran denken! Ich freue mich jetzt schon sehr darauf!

Nebenbei hat Kai Meyer angekündigt den dritten Teil der Alchimstin Reihe beendet zu haben und nun den Plot einer neuen Geschichte auszuarbeiten. Ich bin ja mal sehr gespannt ...

What If This Road ...?

Montag, Oktober 17

| | | 4 Heart(s)
Was, wenn der Weg, der keine Überraschung barg
So viele Jahre, sich entschlösse, nicht
Nach Haus zu führen; sondern Zickzack liefe
Wie eines Kinderdrachens Schwanz, so schlicht
Und umstandslos! Wenn seine Haut aus Teer
Ein langer Ballen Stoff nur wär,
Der ausgerollt wird und der Form sich fügt
Dessen, was unter ihm begraben liegt?
Wenn er sich selbst in neue Bahnen legte,
Um unbekannte Ecken über Berge,
Die man aufs Geratewohl erklimmt;
Wer sehnte sich da nicht zu gehen, unbedingt?
Wer möcht' nicht wissen, wie ein Märchen endet
Oder wohin ein Weg zum Schluss sich wendet?
(Sheenagh Pugh – What If This Road)

Findet ihr das genauso schön wie ich? Ich habe es als Zitat in irgendeinem Buch gefunden - glaube ich.  Vor ewiger Zeit. Ist bestimmt schon einge Jahre her. Ich habe soo viele Zitate ... So viele, dass sie aktuel 32 Word-Seiten füllen! Und es werden immer und immer mehr! Und wenn ihr nichts dagegen habt werde ich sie euch wohl nach und nach zeigen. Also nicht alle - um Himmels Willen! Eher eine mehr oder weniger kleine Auswahl meiner Liebsten! :)

Und warum die letzten Tage nichts kam? Ich war unter anderem auf der Buchmesse unterwegs und werde die Tage auf jeden Fall eine Zusammenfassung meiner Errungenschaften und einen kurzen Bericht von Kai Meyers Lesung - Andreas Fröhlich war leider krank :( - posten! 

Das Letzte Kapitel.

Mittwoch, Oktober 12

| | | 1 Heart(s)
Mein Lieblingszitat aus dem ersten Arkadien-Band habe ich ja bereits hier gezeigt, aber darum soll es in diesem Eintrag auch nicht gehen.
Vielmehr will ich sagen, dass ich nun endlich alle drei Bände der Arkadien-Trilogie von Kai Meyer als mein Eigen bezeichnen darf!


Ich liebe diese Reihe und kann mich noch gut erinnern, wie ich dazu kam.

Damals, 2009, direkt nach der Erscheinung des ersten Bandes, war ich, wie jedes Jahr, auf der Buchmesse und habe das Schild gesehen, laut dem Kai Meyer aus seinem neuesten Buch Arkadien erwacht lesen soll. Da ich zu diesem Zeitpunkt aber schon um die sechs oder sieben Stunden auf der Messe war und mir nun endlich einmal die diesjährig ausgestellten Mangas anschauen wollte, bin ich nicht hingegangen.

Nur zwei Wochen später stand ich beim Buchhändler meines Vertrauens und bin direkt auf dieses Cover gestoßen. Da das Buch eingeschweißt war, konnte ich nichts über den Inhalt erfahren - bei der gesamten Trilogie steht auf dem Buchdeckel jewals ein Zitat aus dem Werk selbst und nur kryptische Andeutungen auf die Handlung. Trotzdem war ich wie gefangen von diesem Cover. Außerdem habe ich eine ganze Reihe an Meyer Büchern, sodass ich mir dessen Können bewusst genug war, um diesen Kauf zu wagen.

Und siehe da - ich war begeistert. Aber dazu will ich mehr in Rezensionen der einzelnen Bände schreiben, wenn ich sie wieder einmal gelesen habe.


Letzes Jahr war ich dann bei Meyers und Andreas Fröhlichs Lesung aus Arkadien brennt und freue mich dieses Jahr auf deren beider Präsentation von Arkadien fällt.

Catch A Butterfly.

Donnerstag, August 11

| | | 2 Heart(s)
„Eines Tages“, sagte sie, „fange ich Träume ein wie Schmetterlinge.“
„Und dann?“, fragte er.
„Lege ich sie zwischen die Seiten dicker Bücher und presse sie zu Worten.“
„Was, wenn jemand immer nur von dir träumt?“
„Dann sind wir beide vielleicht schon Worte in einem Buch. Zwei Namen zwischen all den anderen.“
(Kai Meyer – Arkadien Erwacht)


Tut mir leid, ich weiß leider nicht mehr wo ich das Bild her habe. Das schlummert seit Wochen in meinem Internet-Bilder Ordner. Ich will nur betonen, dass es nicht von mir ist!